Delegation aus Wil in der Gemeinde Groß Döbern

Das diesjährige Erntedankfest konnten wir mit besonderen Gästen, den Vertretern unserer schweizer Partnerstadt Wil, begehen. Die Freundschaft zwischen den Gemeinden besteht bereits seit über 20 Jahren. Innerhalb dieser Jahre änderte sich ihr Charakter. In den 90er Jahren und einige Jahre danach wurde die Gemeinde Groß Döbern materiell und finanziell von der Partnerstadt unterstützt. Dank der erhaltenen Mittel konnte den Opfern der Oderflut (1997) Hilfe geleistet sowie der Bau des Wasserleistungsnetzes finanziert werden.  Da sich die finanzielle Lage unserer Gemeinde zum Guten entwickelt hat, beruhen die gegenseitigen Visiten auf einem Austausch auf der kulturellen und Bildungsebene. 

In diesem Jahr besuchten Groß Döbern 44 Vertreter der Partnerstadt Wil. Es war die bislang zahlreichste Delegation in der Geschichte der Partnerschaft. Zum ersten Mal durften wir bei uns die Stadtpräsidentin Frau Susanne Hartmann, den Präsidenten des Stadtparlamentes Herrn Adrian Bachmann sowie weitere Vertreter des Stadtparlamentes und des Stadtrates begrüßen. Traditionsgemäß war auch unser Stammgast und Ehrenbürger der Gemeinde Groß Döbern, Rolf Benz mit seiner Gattin Rosemarie, dabei.

Da die Visite unserer Partnerstadt Wil mit dem Erntedankfest der Gemeinde Groß Döbern übereintraf, ergab sich eine Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch von volkstümlichen Sitten und Bräuchen. So begrüßten wir in Groß Döbern Vertreter sowohl der katholischen, als auch der evangelischen Kirche sowie den Jodeleclub und die Trachtengruppe. Die Künstler beeindruckten alle Anwesenden mit ihrem Gesang und den besonderen Trachten. Wie die Jodler berichteten, war das Jodeln für die Hirten ein Weg sich in den Bergen bei großen Entfernungen zu verständigen. Der Jodeleclub kann sich einer langen Tradition erfreuen, er wurde im Jahre 1935 gegründet und ist bis heute erfolgreich tätig. Der Gruppe schließen sich auch weiterhin junge talentierte Sänger an.

Während des dreitägigen Aufenthaltes in unserer Gemeinde besichtigten unsere Gäste das Baugelände des Kraftwerkes PGE Elektrownia Opole, den Kindergarten in Chrosczütz, das Gebäude der Schule in Czarnowanz sowie das Hochwasserschutzsystem entlang der Oder und der Malapane. Den Samstag verbrachten die Wiler in Breslau, wo sie an einer Stadtführung teilnahmen. 

 

 

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